Über meine Arbeit

Therapie mit Erwachsenen 

In jedem von uns gibt es ein tiefes Wissen davon, sich selbst zu heilen. In meiner Arbeit bedeutet das in erster Linie, dem Klienten/der Klientin einen Raum zu schaffen, der es seinem/ihrem inneren Wesen ermöglicht, sich zu entfalten. Psychische oder psychosomatische Symptome sehe ich als unzulängliche Versuche der Seele, sich selbst zu helfen und weiter zu entwickeln.  Über Gespräch, gestalttherapeutische Interventionen, Körperarbeit und kreatives Arbeiten  entsteht die Möglichkeit, sich selbst neu wahrzunehmen, verschüttete Gefühle freizusetzen und alte Verhaltensmuster zu lösen. Dabei geht es in erster Linie um Selbstakzeptanz, das Erkennen der Fremdbestimmung und die Stärkung der eigenen Ressourcen. Krisen sind Chancen, sich auf zu machen, zu mehr Tiefe, Lebensfreude und Veränderung. Dazu gehört der Alltag in Beruf und Familie ebenso wie die körperliche Gesundheit und spirituelles Wachstum. Auf dem Hintergrund eines humanistischen Weltbildes sieht die Gestalttherapie das Wesen des Menschen als eine Einheit von Leib, Seele und Geist. Der wichtigste Aspekt für die Arbeit  ist die dialogische Begegnung im therapeutischen Kontakt zwischen Therapeut und Klienten. In diesem Sinne begleite ich die Klienten so lange auf ihrem Weg, bis sie bereit sind, allein weiter zu gehen.

Kinder- und Jugendlichentherapie

In der Therapie mit Kindern steht das Spiel und kreatives Gestalten im Vordergrund. Dabei stelle ich mich dem Kind als Bezugsperson zur Verfügung, begebe mich im Rollenspiel mit in seine Welt, durchlebe mit ihm Ängste, Aggressionen, Freude und die Lust am Experimentieren. Das kann dem Kind helfen, Gefühle wahrzunehmen, ein positives Selbstbild zu formen und neues Verhalten zu entwickeln. Wichtig ist dabei ein intuitives Arbeiten und die bedingungslose Annahme, dessen, was das Kind zum Ausdruck bringt. Langjährige Arbeitspraxis, Intuition und nicht zuletzt die Erfahrung mit meinen eigenen Kindern helfen mir, die „Sprache“ der Seele des Kindes zu verstehen und so mit ihm zusammen einen Weg zur Veränderung zu finden. Für Jugendliche gilt dies im Prinzip ebenso; je nach Alter läuft die praktische Umsetzung dabei eher über das Gespräch und den Einsatz von Imaginationstechniken (z.B. Phantasiereisen).